Warum das Berufsbild die Kosten der Betriebshaftpflichtversicherung bestimmt
Die Kosten einer Betriebshaftpflichtversicherung richten sich nach dem zu versichernden Risiko und vor allem nach dem Berufsbild. Sehr günstige Angebote für eine Betriebshaftpflichtversicherung gibt es vor allem für Heilnebenberufe wie Heilpraktiker, Altenpfleger, Physiotherapeuten, aber auch für Masseure, Friseure, Kosmetiker und Trainer. Ob ein Tarif für die konkrete Tätigkeit günstig ist, lässt sich anhand von Beitrag, Versicherungssumme, Selbstbeteiligung und Leistungsumfang beurteilen.
Für einige Berufsbilder allerdings sind Berufshaftpflichtversicherungen verhältnismäßig teuer, so insbesondere für Architekten, Bauingenieure, Statiker und auch für manche Gutachter. Für diese Berufsbilder liegen die Kosten für eine Berufshaftpflichtversicherung je nach Tätigkeit und Deckungsumfang deutlich höher. Planungsfehler können hohe Schadenfolgen verursachen; Versicherungssummen, Projektarten und Honorarumsatz beeinflussen deshalb die Kalkulation.
Für einige Berufe, bei deren Ausübung nicht die Verursachung von Personenschäden oder Sachschäden, sondern von reinen Vermögensschäden im Vordergrund steht, werden spezielle Berufshaftpflicht-Konzepte angeboten. Bei Beratern stehen häufig reine Vermögensschäden im Mittelpunkt; bei Architekten und Ingenieuren müssen zusätzlich Personen- und Sachschäden aus Planungsfehlern berücksichtigt werden.
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